Wie ist das Verhältnis zwischen Francois I's Fifes, den Geigen von Grand Condé und dem Saxophon? Zwischen Lully und Philidor, die Märsche für die Regimenter Ludwigs XIV. Und den taktischen Marsch des Ritters von Lirou 1767 ausmachen? Zwischen den Morgengrauen in den Tuileriengärten und den Musikkiosken der Belle Epoque? Zwischen Führermusik und republikanischer Gardemusik? Zwischen Philidor und Berlioz? Lully und Indy? Saint-Saens und Melchior? Im Land der Musik hat die Militärkapelle ihren Weg gefunden. Große Namen wie anonyme Personen halfen dabei, sein Repertoire, das an das Open Air angepasst war, für sehr unterschiedliche Nummern zu gestalten, von den acht Musikern von 1766 bis zu den Monsterorchestern des 19. Jahrhunderts mit ihren tausend Künstlern. Natürlich war Musik in den Armeen schon immer präsent, aber welche Musik? Das der Trommel, die die Befehle überträgt? Vom Sonntagskonzert in einer Garnisonsstadt? Das der Parade oder das der Oper? Schritt für Schritt, unterhalten Sie den Soldaten in Ruhe, vereinigen Sie die Truppen und versammeln Sie die Menschen, behalten Sie die Erinnerung, folgen Sie der Mode, so vielen Facetten, so vielen Aufgaben, die die Militärkapelle übernimmt. Eine ganze Geschichte.
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